Das Projekt

Das Wort für Welt ist Wald (Ursula K. LeGuin)

Über das Blog

Das Weblog „Buckelholz. Wald, Forst, Holz in der Buckligen Welt“ ist Teil meiner Projektarbeit zum Lehrgang „Forst+Kultur“ und begleitet die Konzeptionierung und Recherche für eine Wanderausstellung, die die Bedeutung von Wald und Forst(wirtschaft) und die vielseitige Verwendung des Werkstoffs Holz in der ehemaligen „Waldmark“ zum Thema hat.

Mein Interesse erstreckt sich von der Forstwirtschaft über den Holzhandel bis zur Holzverarbeitung – beispielhaft: historische und moderne Handwerksberufe wie Fassbinderei, Wagnerei, Zimmerei und Tischlerei; sozialgeschichtliche Aspekte wie das Leben der Holzknechte; bäuerliche Nutzungen wie Waldweide; Köhlerei und Pecherei; energetische Nutzung von Holz; Industriezweige wie Papiererzeugung und Sägewerke; künstlerische und volkskulturelle Ausdrucksformen wie Holzschnitte, Holzschnitzerei und Drechselarbeiten; Jagd und Sammeln von Kräutern, Wurzeln und Schwammerln.

Über die Bucklige Welt

Die Bucklige Welt ist eine bäuerlich geprägte Hügellandschaft – Buckeln eben – im südöstlichen Niederösterreich, die von rund 37.000 Menschen bewohnt wird. Frühere Namen für diese Region wie „Waldmark“ oder „silva Putinensis“ (= Pittener Wald) deuten schon auf den früheren Waldreichtum hin. Rodungen in größerem Umfang begannen ab dem 11. Jahrhundert – noch heute weisen Siedlungs- und Flurnamen wie Geretschlag, Grametschlag, Schlägen, Kohlreuth, Schlag, Kirchschlag und Wenigreith darauf hin.
Ich orientiere mich an den Gemeinden, die zur Leader-Region Bucklige Welt-Wechselland zählen. Gemeinden in der Buckligen Welt: Bad Erlach, Bad Schönau, Bromberg, Edlitz, Grimmenstein, Hochneukirchen-Gschaidt, Hochwolkersdorf, Hollenthon, Katzelsdorf, Kirchschlag, Krumbach, Lanzenkirchen, Lichtenegg, Pitten, Scheiblingkirchen-Thernberg, Schwarzau am Steinfeld, Schwarzenbach, Seebenstein, Thomasberg, Walpersbach, Warth, Wiesmath, Zöbern. Gemeinden im Wechselland:  Aspang Markt, Aspangberg-St. Peter, Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel, Mönichkirchen, Otterthal, Raach am Hochgebirge, St. Corona, Trattenbach. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Buckligen Welt.

Über den Lehrgang Forst+Kultur

Der Lehrgang Forst+Kultur wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gemeinsam mit dem Österreichischen Forstverein unter Mitwirkung der Forstlichen Ausbildungsstätte Ort angeboten. Derzeit läuft der vierte Jahrgang. Hintergrund: „Viele Forstbetriebe umfassen historisch wertvolle oder interessante Objekte wie Schlösser, Klöster, Burgen, agrarische Anwesen oder aber auch solche der Volkskultur. Der Zertifikatslehrgang ‚Forst+Kultur‚ zeigt die Chancen für solche betriebswirtschaftlichen Optionen und stellt gleichzeitig das Rüstzeug für praktische Umsetzungen zur Verfügung. Die Forst- und Kultur-Aktivitäten im ländlichen Raum nutzen verstärkt kulturelle und touristische Potentiale im Umfeld der Forstwirtschaft. Ziel dieses Zertifikatslehrganges ist es, mit Wissen und Strukturen der Vergangenheit für heute und morgen fachlich gute, auch wirtschaftlich erfolgreiche forstliche Aktivitäten aufzubauen“.

Über mich

portrait monika bargmann

Ich bin in Erlach aufgewachsen, habe in Katzelsdorf meine Jugend verbracht und wohne jetzt in Föhrenau. Ich bin Bibliothekarin, Archivarin und Germanistin. Aus privatem Interesse heraus möchte ich mehr über Umwelt und Natur lernen. Nach Fortbildungen im Bereich Mobilität, Bodenschutz und Klimaschutz besuche ich seit 2013 den Lehrgang Forst+Kultur. Im selben Jahr habe ich auf der Universität für Bodenkultur das Studienfach „Umwelt- und Bioressourcenmanagement“ inskribiert.

Anlass, dieses Thema für meine Projektarbeit zu wählen, war das Auftauchen eines Photoalbums, das den Bau einer Waldbahn und einer Standseilbahn zur Holzbringung am Kuhschneeberg (Stadelboden) dokumentiert, die durch das Erlacher Unternehmen meines Großvaters Ing. Theophil Bargmann und seines Kompagnons durchgeführt wurde.

Was ich mag und kann: lesen – schreiben – suchen – finden – forschen – sammeln.

Monika Bargmann

Danke an…

  • Dr. Johann Hagenhofer, Zeitzeugenprojekt „Erlebbare Zeitgeschichte im Land der tausend Hügel“
  • Irene Hruby, Heimatmuseum Bad Erlach, Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Bad Erlach
  • Dipl.-Ing. Peter Lepkowicz, Forstverwaltung Nasswald
  • Roman Lechner, Lichtenegg
  • Mag. Günter Müller, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen
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